Selbst gemachtes Kichererbsen-Tempeh
Stufe 3 · für alle, die schon fermentieren
Geschälte, halbierte und gekochte Kichererbsen, eine gekaufte Kultur und anderthalb Tage Wärme. Heraus kommt ein weißer, fester Block, milder als der aus Soja, der vor dem Essen gegart wird.
- Zeit
- 22–48h
- Temperatur
- 30–32°C
- Ergibt
- 2Blöcke
Die goldene Regel: Gekaufte Sporen, nie Mais oder Kokos, und vor dem Essen immer gegart.
Ohne Anmeldung. Wir führen dich Schritt für Schritt, von der Waage bis zum Kühlschrank.
Geprüft am 26. Oktober 2026 · 43 Angaben, jede mit ihrer Quelle
Was ist Kichererbsen-Tempeh?
Es ist Tempeh aus Kichererbsen statt Soja: die gekochte Hülsenfrucht, vom Schimmelpilz Rhizopus zu einem festen, weißen Block verbunden. Das traditionelle Tempeh aus Java ist aus Soja, aber der Schimmel wächst auch auf anderen Hülsenfrüchten, und das aus Kichererbsen ist eine moderne Fassung, gut für alle, die keine Soja essen.
Es schmeckt milder und etwas süßer als das aus Soja, nach Kichererbse und Nuss. Man gart es genauso: in Scheiben aus der Pfanne, frittiert, im Ofen oder zerbröselt in Schmorgerichten und Soßen. Mit Kichererbsen rückt Tempeh näher an die Mittelmeerküche: Paprikapulver, Kreuzkümmel und ein gutes Sofrito passen gut dazu.
Bevor du anfängst
Tempeh wird aus Soja gemacht, aber auch aus Bohnen, Erbsen oder Kichererbsen. Ein Schimmelpilz, Rhizopus, verbindet die gekochte Hülsenfrucht zu einem Block. Es wird nicht sauer: Der pH-Wert steigt von 4 auf 7. In nicht angesäuertem Kichererbsen-Tempeh wachsen dieselben Krankheitserreger wie in dem aus Soja, also gelten dieselben Regeln: kalt und sauer einweichen, mit Essig kochen, trocknen, eine gekaufte Kultur und die richtige Temperatur. Was sich ändert, ist die Arbeit, sie zu schälen und zu halbieren. Es braucht einen Platz mit 30–32 °C für ein bis zwei Tage und ein Thermometer. Und es wird vor dem Essen immer gegart.
Du brauchst
- Große Schüssel
- Topf
- Sieb
- Saubere Küchentücher
- Küchenthermometer, am besten mit Fühler
- Zwei Gefrierbeutel mit Zipverschluss
- Ein Schaschlikspieß oder eine dicke Nadel, um die Beutel zu lochen
- Ein warmer, regelbarer Platz, etwa der Backofen mit eingeschaltetem Licht, eine Kühlbox mit Wärmflaschen aus heißem Wasser oder ein Dörrgerät
- Ein Gitterrost, damit Luft zirkulieren kann
Schritt für Schritt
-
Weiche die Kichererbsen mit Essig im Kühlschrank ein
- Wasche 250 g getrocknete Kichererbsen und weiche sie ein, in einer Schüssel mit 1 Liter Wasser und 50 ml Essig, im Kühlschrank, 6 bis 24 Stunden. Das sind 0,25 % Essigsäure (unsere Rechnung), so viel, wie die Ratgeber verlangen.
- Passen sie nicht in den Kühlschrank? Das Einweichen mit Essig ist das, was die Ratgeber außerhalb des Kühlschranks verlangen; mehr als 4 Stunden ohne Essig und ohne Kühlschrank lassen Bakterien wachsen.
- Wenn du ein pH-Messgerät hast, miss das Wasser: Es muss zwischen 3,5 und 4,6 liegen.
Tipp: Der Kühlschrank bremst die Bakterien beim Einweichen; der Essig sorgt außerdem dafür, dass die Kichererbse von Anfang an sauer ist. Ohne Ansäuern kann Bacillus cereus in 40 Stunden Bebrütung Millionen pro Gramm erreichen, und sein Gift verschwindet beim Garen nicht. Deshalb macht Fervida beides (unsere Regel). In Indonesien führten die Gesundheitsbehörden nach den Ausbrüchen durch Kokos-Tempeh das saure Einweichen ein.
-
Schäle und halbiere sie und koche sie weich
- Gieß das Einweichwasser weg.
- Reibe die Kichererbsen zwischen sauberen Händen, um die Haut zu lösen: Der Schimmel dringt nicht durch sie hindurch. Die Häute schwimmen oben, also schöpfe sie mit dem Wasser ab.
- Halbiere sie: Gib sie kurz in den Zerkleinerer, ohne sie zu pürieren, oder drück sie mit einem Nudelholz leicht an.
- Koche sie in 1 Liter frischem Wasser mit den anderen 50 ml Essig, bis sie weich, aber noch fest sind.
Was dann passiert: Kichererbsen brauchen länger als Soja, und der Ratgeber nennt je nach Hülsenfrucht 10 Minuten bis 3 Stunden. Mit dem Essig dauert es etwas länger, bis sie weich werden.
Tipp: Der Essig im Kochwasser ist unsere Regel, im selben Verhältnis wie beim Einweichen: In einer Studie verringerte Säure im Kochwasser die Bacillus-Sporen.
-
Lass sie abtropfen und trockne sie gut
- Lass sie im Sieb abtropfen und breite sie auf sauberen Tüchern aus.
- Trockne sie außen ab, indem du sie mit dem Tuch bewegst, bis kein Wasser mehr an der Oberfläche ist: Bei zu viel Feuchtigkeit wachsen Bakterien statt des Schimmels.
-
Streue die Kultur darüber, wenn sie 25–37 °C haben
- Lass die Kichererbsen ausgebreitet abkühlen und miss mit dem Thermometer.
- Wenn sie zwischen 25 und 37 °C haben, streue die Kultur darüber, in der Dosis, die auf der Packung für diese Menge steht.
- Mische gut, damit sie alle Körner erreicht.
- Achte auf die Zeit: Ab dem Moment, in dem sie unter 60 °C fallen, müssen sie diese Temperatur in 2 Stunden erreichen; hat es länger als 6 gedauert, wirf sie weg.
Tipp: Nimm immer eine gekaufte Kultur und starte nicht mit Tempeh aus einem anderen Ansatz. In den USA verursachte eine verunreinigte Kultur einen Salmonellenausbruch durch ungegartes Tempeh.
-
Verteile sie in dünner Schicht auf gelochte Beutel
- Loche die beiden Beutel mit dem Spieß auf beiden Seiten, die Löcher etwa zwei Finger breit voneinander entfernt: Der Schimmel braucht etwas Luft, und das Wasser muss abfließen können.
- Verteile die Kichererbsen auf beide und verschließe sie.
- Drück sie zu einer Schicht von 2 bis 3 cm flach (unsere Regel).
-
Halte sie 22 bis 48 Stunden bei 30–32 °C
- Leg die Beutel auf den Rost, ohne sie zu stapeln, an einen Platz mit 30–32 °C. Miss die Temperatur dieses Platzes mit dem Thermometer, bevor du anfängst.
- Welcher Platz? Der ausgeschaltete Backofen, nur mit eingeschaltetem Licht, mit leicht geöffneter Tür, wenn er zu warm wird; eine Kühlbox mit einer oder zwei Flaschen heißem Wasser, die du austauschst, wenn sie abkühlen; oder ein Dörrgerät, auf diese Temperatur eingestellt.
- Wenn der Schimmel beginnt, Wärme abzugeben, miss im Inneren des Blocks und senke die Wärme des Platzes: Schalte das Licht aus oder öffne die Kühlbox. Das passiert nach einigen Stunden, und das Tempeh erwärmt sich von selbst um 5 bis 7 °C.
- Erreicht der Block 40 °C? Leg ihn von den anderen weg und gib ihm Luft (unsere Regel). Innen darf er nie über 42 °C kommen: Der Schimmel stirbt ab, und andere wachsen.
Was dann passiert: Zuerst erscheint ein weißer Flaum zwischen den Körnern, der Beutel beschlägt, und es riecht nach Pilzen. Es ist fertig, wenn es ein weißer, kompakter Block ist, der beim Schneiden nicht zerfällt: bei 32 °C nach etwa 22 Stunden; mit weniger Wärme dauert es länger.
Tipp: Schwarze oder graue Punkte an den Löchern sind Sporen des Schimmels, wegen trockener Luft oder der Zeit: Das ist eine Frage der Qualität, nicht der Sicherheit.
-
Lass es abkühlen, ab in den Kühlschrank und immer gegart
- Nimm die Beutel heraus, öffne sie und lass das Tempeh auf dem Rost die Wärme verlieren.
- Bewahre es im Kühlschrank auf und gare es innerhalb von höchstens 3 Tagen (unsere Regel).
- Für länger? Dämpfe oder koche es, und dann in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach.
- Gare es immer vor dem Essen: in der Pfanne, frittiert, im Ofen oder gedämpft.
Ohne Anmeldung. Wir führen dich Schritt für Schritt, von der Waage bis zum Kühlschrank.
Varianten
Dieselbe Methode, ein anderer Geschmack. Wenn du dieses Rezept beherrschst, probier eins davon.
Woran du erkennst, ob alles gut läuft
- Immer vor dem Essen garen. Rohes Tempeh ist ein rohes Lebensmittel: Es gab einen Salmonellenausbruch durch ungegartes Tempeh. Aber das Garen beseitigt nicht das Gift, das Bacillus cereus hinterlässt: Deshalb zählen Essig, Abkühlen und Temperatur.
- Nie Mais oder Kokos, auch nicht ihre Milch oder ihr Fruchtfleisch. Mit Rhizopus können sie Bongkreksäure bilden, ein Gift, das sich weder abwaschen noch wegkochen lässt und das bei manchen Ausbrüchen bis zu 60 % der Betroffenen getötet hat.
- Nur gekaufte Kultur. Nie Tempeh aus einem anderen Ansatz, Blätter oder selbst gemachte Sporen.
- Einweichen im Kühlschrank und mit Essig, 6 bis 24 Stunden, und Essig auch beim Kochen (unsere Regel). Ohne Ansäuern kann Bacillus cereus während der Bebrütung Millionen pro Gramm erreichen. Nie mehr als 4 Stunden Einweichen ohne Essig außerhalb des Kühlschranks.
- In 2 Stunden ab 60 °C abgekühlt. Hat es länger als 6 gedauert, wirf sie weg.
- Innen nie über 42 °C. War es mehr als eine Stunde über 42 °C, wirf es weg (unsere Regel).
- Kein Block nach 48 Stunden: wegwerfen (unsere Regel): lose oder feuchte Körner, ohne weißen Flaum.
- Schleimig, mit starkem Geruch nach Ammoniak, sauer oder faulig, oder mit gelben, rosa, grünen oder blauen Flecken: wegwerfen. Gutes Tempeh ist weiß, riecht nach Pilzen und nicht nach Ammoniak.
- Roh höchstens 3 Tage im Kühlschrank (unsere Regel zu den 24–72 Stunden, die der Ratgeber angibt).
Woher jede Angabe stammt
Jede Zahl in diesem Rezept stammt aus einer Leitlinie zur Lebensmittelsicherheit. Wir bewahren von jeder Quelle eine Kopie auf und zitieren ihren genauen Wortlaut, in der Originalsprache.
-
1
Gekochte Hülsenfrüchte, vom Schimmelpilz Rhizopus zu einem Block verbunden
“Boiled soybeans are fermented with Rhizopus mould into a formed solid cake.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
2
Alkalische Fermentation, der pH-Wert steigt von 4 auf 7
“This is an alkaline fermentation, pH increases from pH 4 to pH 7 during the process.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
3
Es wird auch aus Bohnen, Erbsen oder Kichererbsen gemacht
“variations use beans, peas, chickpeas”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
4
In nicht angesäuertem Kichererbsen-Tempeh wachsen dieselben Krankheitserreger
“Other pathogens modelled in tempeh that also grow in unacidified tempeh substrates (soybean, chickpea, pea, fava bean tempeh) include E. coli, L. monocytogenes and S. aureus.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
5
Ohne Haut, damit der Schimmel ins Korn eindringt
“The removal of the husks from soybeans is required for mould culture to penetrate the bean.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
6
Beim Einweichen schwimmen die Häute oben und lassen sich leichter entfernen
“Soaking can make it easier to remove husks that float to the top of water”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
7
Wenn von Hand geschält wird, mit Hygiene und Handschuhen
“If hands are used to remove husks, hygienic handling and glove use is recommended.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
8
6 bis 24 Stunden einweichen
“Once beans are de-hulled, the next step is to soak the soybeans for 6 to 24 hours.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
Die 35 fehlenden Angaben ansehen
-
9
Sauer einweichen oder im Kühlschrank
“CHECK: Soaking step must be done in acidified or refrigerated”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
10
Bei kleinen Mengen genügt das Einweichen im Kühlschrank
“Refrigeration during soaking is also acceptable when small batches of tempeh are made.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
11
Mehr als 4 bis 6 Stunden Einweichen ohne Kontrolle lässt Bakterien wachsen
“When soybeans or other substrates are soaked for longer than 4 to 6 hours, bacteria capable of”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
12
0,25 % Essigsäure im Einweichwasser
“Acidulants, such as 0.5% to 0.85% lactic acid or 0.25% acetic acid per litre of water are recommended”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
13
Das Einweichwasser zwischen pH 3,5 und 4,6
“Acidification of water with acetic or lactic acids to pH of 4.6 or lower, but not below pH of 3.5”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
14
Gekocht, nachdem das Einweichwasser weggeschüttet wurde, je nach Hülsenfrucht 10 Minuten bis 3 Stunden
“Soak water is discarded and soybeans are boiled for 20 to 30 minutes, ranging from 10 min to 3 hrs.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
15
Säure im Kochwasser, weniger Bacillus-Sporen
“One study suggests adding acid to the boiling water also appears to reduce occurrence of Bacillus spores during the cook step.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
16
Ohne Ansäuern erreicht Bacillus cereus in 40 Stunden Millionen pro Gramm
“However, if no acidification occurs during soaking, pathogens, e.g., Bacillus cereus, can grow to log 6 to log 7 CFU/g after 40 hr fermentation.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
17
In Indonesien führte die Gesundheitspolitik das saure Einweichen ein, bei pH 4,5 oder weniger
“A significant safety step introduced in the public health policy was to acidify soaking water to a pH of 4.5 or lower to inhibit pathogen growth”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
18
Die Oberfläche der Körner mit Tüchern getrocknet
“surface drying of soybeans (e.g., coating beans with wheat flour or drying with towels)”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
19
Zu feucht, wachsen Bakterien
“If conditions during fermentation are too wet, spoilage microbes and/ or harmful bacteria may grow.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
20
Vor der Kultur auf 25–37 °C abgekühlt
“cooled to between 25oC and 37oC prior to”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
21
In 2 Stunden abgekühlt
“Cooling to the target mould inoculation temperature (e.g., <38oC) should occur within 2 hrs”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
22
Ab dem Moment unter 60 °C sind 6 Stunden die Grenze
“after temperatures fall below 60oC (ideal) with critical limits of up to a maximum of 6 hrs.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
23
Gekaufte Rhizopus-Kultur
“Use of commercial Rhizopus culture from an approved supplier.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
24
Eine verunreinigte Kultur verursachte Salmonellenausbrüche
“culture has been linked to Salmonella outbreaks. Backslopping, adding portion of previous ferment to new”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
25
Nicht mit Tempeh aus einem anderen Ansatz starten
“Backslopping using previous tempeh and Rhizopus mould is not”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
26
Gelochte Plastikbeutel
“Commonly, perforated polyethylene plastic pouches are used, however perforated plastic can also be used to cover the tops of wooden, plastic, or stainless steel containers.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
27
Kein stehendes Wasser
“Containers should drain as tempeh soybeans should not be held in standing water”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
28
Luftfeuchtigkeit von 75 bis 85 %
“Optimal humidity is between 75 and 85%.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
29
18 Stunden bei 35 °C, 22 bei 32 °C, 80 bei 25 °C; nie über 42 °C
“for 80 hrs; 35oC for 18 hr; 32oC for 22 hr and others. Temperatures should not go above 42oC as Rhizopus mould may die off,”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
30
Es erwärmt sich von selbst um 5 bis 7 °C
“may rise between 5oC to 7oC, fermentation temperatures at or below 37oC or lower is”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
31
Schwarze Sporen sind eine Frage der Qualität, nicht der Sicherheit
“not a safety issue, it is an undesirable food quality issue.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
32
Rohes Tempeh hält 24 bis 72 Stunden
“Fresh tempeh has a shelf life of 24 to 72 hrs.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
33
Gedämpft, gekocht oder gebraten hält es länger
“Shelf life can be extended by steaming, boiling, or frying.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
34
Rohes Tempeh wird vor dem Essen gegart
“indicate a cook step is required,”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.9: Tempeh (November 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
35
Das Gift von Bacillus cereus wird beim Kochen nicht zerstört
“if heat stabile toxin is formed (e.g., cereulide toxin formed from Bacillus cereus) these are not destroyed by boiling.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 3.10: Koji foods: miso, soy sauce and amazake (September 2023, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
36
Weiß, mit Schimmel überzogen
“(b) Colour: White colour of luxurious growth of mycellium of Rhizopus spp.”
Codex Alimentarius Commission (FAO/WHO) · Regional Standard for Tempe (CODEX STAN 313R-2013, amended 2015) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
37
Es riecht nach frischem Tempeh, ohne Ammoniak
“(d) Odour: Characteristic of fresh tempe odour without ammonia smell.”
Codex Alimentarius Commission (FAO/WHO) · Regional Standard for Tempe (CODEX STAN 313R-2013, amended 2015) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
38
Bei trockener Luft bildet der Schimmel schwarze Sporen
“If the air is too dry the mould will stop growing in the substrate and begin forming black-coloured spores which are undesirable in the finished product.”
BC Centre for Disease Control, Environmental Health Services · Safety of Fermented Foods, Section 2: Starter cultures and fermented food standards (August 2024, updated December 2024) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
39
Rohes Tempeh wird wie ein rohes Lebensmittel behandelt
“Safe handling of uncooked, unpasteurized tempeh should be emphasized for prevention of foodborne illnesses.”
CDC, Emerging Infectious Diseases (Griese S.E. et al.) · Gastroenteritis Outbreak Associated with Unpasteurized Tempeh, North Carolina, USA (2013) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
40
Ein Ausbruch durch ungegartes Tempeh und eine verunreinigte Kultur
“we identified unpasteurized tempeh as a novel food vehicle and Rhizopus spp. starter culture as the source of the contamination”
CDC, Emerging Infectious Diseases (Griese S.E. et al.) · Gastroenteritis Outbreak Associated with Unpasteurized Tempeh, North Carolina, USA (2013) · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
41
Nie Mais oder Kokos zu Hause fermentieren
“Avoid fermenting corn or coconut milk/pulp products at home as dedicated facilities and/or processes under strict hygiene practices are required to mitigate the risk of Bongkrekic acid contamination.”
Singapore Food Agency · Bongkrekic Acid: Safety of Fermented Corn and Coconut Products · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
42
Das Gift lässt sich weder abwaschen noch wegkochen
“Bongkrekic acid cannot be destroyed by washing or cooking.”
Singapore Food Agency · Bongkrekic Acid: Safety of Fermented Corn and Coconut Products · abgerufen am 25. Oktober 2026
-
43
Ausbrüche mit bis zu 60 % Todesfällen
“previous outbreaks have resulted in a high mortality rate of up to 60 percent.”
Centre for Food Safety, Food and Environmental Hygiene Department, Hong Kong · Food Safety Focus (213rd Issue, April 2024): Bongkrekic Acid – Uncommon but Fatal Toxin in Certain Foods · abgerufen am 25. Oktober 2026